Bei einer Enthaltung verabschiedete die Schmittener Gemeindevertretung den Waldwirtschaftsplan 2022 inklusive eines Änderungsantrags
der b-now. Die konservative Planung des Forstamtes Königstein sieht für 2022 einen Überschuss von 230 000 Euro vor. Doch 2021 beträgt der Überschuss aus der Waldbewirtschaftung voraussichtlich knapp
eine Million Euro.

Geplant war angesichts von Schäden durch Dürre und Borkenkäferbefall ein Nullergebnis. Daher fragte Michael Dusemond (b-now) in die
Runde: »Wie belastbar ist die Planung?«

Dusemond war es wichtig, den Waldwirtschaftsplan zu beschließen, damit Hessen Forst die Waldbewirtschaftung überhaupt fortführen kann.
Gleichwohl sollte über die Preise, die der Kalkulation zugrunde gelegt worden sind, am 18. Januar im Haupt-, Finanz- und Digitalisierungsausschuss (HFD) noch mal beraten werden. Zu dieser Sitzung
soll auch der Geschäftsführer der Holzagentur-Taunus eingeladen werden. Nicht zuletzt ging es Dusemond auch darum, zu erläutern, warum anders als in den Vorjahren kein Selbstwerber mehr das Holz
erntet. Dadurch stiegen nämlich bei Hessen Forst die Kosten für die Aufarbeitung.

Auch Dusemonds Ergänzung zum Protokoll fand die Zustimmung des Gremiums. Er hatte bemängelt, dass die Forstbetriebsinformation von
Anfang November, die auf Zahlen vom August basiere, in der HFD-Sitzung am 23. November noch nicht vorlag. Er forderte, dass künftig alle haushaltsrelevanten Unterlagen unverzüglich an die
Gemeindevertreter gehen sollen, nicht erst drei Monate später.

Quelle: b-now Schmitten