Der Umwelt-, Klima- und Wirtschaftsausschusses in Schmitten hat über die Anpassung der Waldbewirtschaftung beraten. Eine
Themensammlung war der erste Schritt im Bemühen, Ökonomie, Ökologie und Tourismus künftig besser unter einen Hut zu bekommen.

Jahrzehntelang hat der Wald die Gemeinde Schmitten beschenkt. Auch in Form von verlässlichen Einnahmen, die sich vor dem Beginn der katastrophalen Dürrejahre auf alljährlich 250 000
bis 300 000 Euro beliefen. Jahrelang war der Wald aber auch ein politischer Zankapfel. Kritik an überalterten Fichtenbeständen und der Bewirtschaftung unter Regie von HessenForst beschäftigten die
Gemeindevertretung, die zudem vom Gemeindevorstand mehr Mitspracherecht einforderte.

Zu
den einzelnen Themenblöcken will sich das Gremium in seinen kommenden Sitzungen ausgesprochene Fachleute etwa vom Hessischen Waldbesitzerverband, Naturpark Taunus oder HessenForst einladen, ebenso
Vertreter von Umweltverbänden, heimischer Initiativen wie „Herzenswald“ und schließlich aus der Jagd.

Quelle: b-now Schmitten