159 Bürgerinnen und Bürger setzen ein Zeichen für mehr Verkehrssicherheit

Die beiden tödlichen Motorradunfälle vom 1. Juli 2026 sowie die beiden weiteren schweren Motorradunfälle vom 24. Juli haben viele Menschen tief bewegt. Zwei Menschen haben innerhalb weniger Stunden ihr Leben verloren, weitere wurden schwer verletzt. Hinter jeder dieser Meldungen stehen Familien, Freunde und Einsatzkräfte, die mit den Folgen dieser tragischen Ereignisse leben müssen.

Diese Unfälle haben auch viele Bürgerinnen und Bürger dazu bewegt, sich gemeinsam für mehr Verkehrssicherheit im Feldberggebiet einzusetzen. 159 Bürgerinnen und Bürger haben deshalb einen offenen Brief unterzeichnet, der an den Landrat des Hochtaunuskreises, die Bürgermeisterinnen der Gemeinde Schmitten sowie der Stadt Oberursel, die Polizei sowie einen Landtagsabgeordneten übergeben wurde.

b-now begrüßt und unterstützt dieses Engagement ausdrücklich. Die große Zahl der Unterschriften zeigt, wie sehr das Thema die Menschen bewegt und wie groß die Sorge um die Verkehrssicherheit auf den Straßen rund um den Feldberg inzwischen ist.

Dabei geht es ausdrücklich nicht um eine pauschale Kritik an Motorradfahrerinnen und Motorradfahrern. Die große Mehrheit fährt verantwortungsbewusst und rücksichtsvoll. Es geht vielmehr um den Schutz aller Verkehrsteilnehmer und um die Frage, wie gefährliche Situationen und schwere Unfälle künftig noch besser verhindert werden können.

Wir erkennen an, dass sich der Hochtaunuskreis, die Polizei, Hessen Mobil und die betroffenen Kommunen bereits intensiv mit diesem Thema beschäftigt haben. Gleichzeitig sind wir der Auffassung, dass die tragischen Ereignisse dieses Sommers Anlass sein sollten, die Situation erneut gemeinsam zu bewerten und weitere Möglichkeiten zur Verbesserung der Verkehrssicherheit zu prüfen.

159 Menschen haben sich mit ihrer Unterschrift für dieses Anliegen eingesetzt. Dieses bürgerschaftliche Engagement verdient Aufmerksamkeit, eine ernsthafte Auseinandersetzung und den gemeinsamen Willen, die Verkehrssicherheit im Feldberggebiet nachhaltig zu verbessern für alle – für Motorradfahrer, Autofahrer, Radfahrer, Wanderer und die Anwohnerinnen und Anwohner entlang der betroffenen Straßen.