Beängstigende Waldrodung in Schmitten: Muss das wirklich sein? Der BUND sagt: Leider ja. Zusammen mit Revierförster Axel
Dreetz hat der Umweltschutzverband eine Schadens- und eine Zwischenbilanz zum heimischen Forst aufgestellt.

Drei
Jahre Dürre-Sommer und sich ausweitender Schädlingsbefall (Borkenkäfer, Pilze) haben dem Wald insgesamt verheerend zugesetzt. Im Vergleich zu anderen Gebieten war der Wald um Schmitten im letzten
Jahr noch relativ gut dran.

Aus
Sicht des BUND ergeben sich daraus Forderungen an die lokale Politik: Es Bedarf einer intensiven Beobachtung, Analyse und transparenter Information über den Zustand des Waldes. Ein Vorbild für die
lokale Ebene kann hier die Bundeswaldinventur vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft sein.

Für
die Analysen und detaillierten Bestandsaufnahmen müssen die erforderlichen Mittel bereitgestellt und die entsprechenden Ressourcen eingebunden werden. Der BUND betont: „Wir alle nehmen das
Baumsterben wahr und sind davon betroffen. Viele wollen helfen und fragen sich, was getan werden kann. Die Koordination dazu sollte von der lokalen Politik unterstützt werden. Das Thema Wald betrifft
unsere Lebensgrundlage und muss ganz oben auf der Tagesordnung stehen.“

Quelle: b-now Schmitten